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Herleitung des Northcubes - NorthCube

Herleitung des Northcubes

Artgerechte Bienenhaltung leicht gemacht

Die Herleitung des Northcubes basiert auf dem im Systems Engineering verbreiteten Zickzack-Muster (siehe SYSMOD), das die Wechselwirkung zwischen Anforderung und Lösung beschreibt: Der Northcube ist eine Lösung. Die Anforderungen dazu basieren auf der Lösung, den sich die Bienen in der Natur gesucht haben und die wir beobachten können. Es sind Baumhöhlen, deren essenziellen Eigenschaften Teil der Anforderungen des Northcubes sind. Die tatsächlichen Anforderungen der Biene kennen wir nicht und können über die Beobachtungen ihrer Lebensweise nur Vermutungen anstellen.

Beispielsweise stellt die Honigbiene Honig her und lagert ihn ein, um auch in Zeiten ohne natürliches Futter ihren Energiebedarf zu decken. Dieser Energiebedarf liegt bei ca. 20 Watt, was etwa der Menge von 100 Gramm Zucker täglich entspricht. Um diesen nicht unerheblichen Aufwand möglichst klein zu halten, wählt die Biene eine natürliche Behausung, die maximal wärmeisoliert ist, denn die Biene ist bestrebt, auch in den Wintermonaten eine den warmblütigen Tieren ähnliche Temperatur zu erzeugen. In der Natur besiedelt die Biene daher Baumhöhlen.

Um eine artgerechte, aber in der Herstellung wenig aufwändige Bienenbeute zu bauen, die die thermischen Nachteile des Quaders vermeidet und den handwerklichen Aufwand von Zylinder und Kugel umgeht, wurde von einigen engagierten Bienenfreunden in Schleswig-Holstein der Northcube ersonnen.

Die Betonung liegt auf Bienenfreunden. Denn hier geht es weniger um die Honiggewinnung als um artgerechte Bienenhaltung. Trotzdem soll die Gewinnung von Honig möglich sein. Aus der Überzeugung heraus, dass eine Biene, die für die Überwinterung ausreichend eigenen Honig zur Verfügung hat, sich auch besser gegen Krankheiten und Parasiten zur Wehr setzen kann, verfolgen wir das Ziel, den Energiebedarf der Bienen im Winter möglichst gering zu halten.

In diesem Zusammenhang ist es übrigens bemerkenswert, dass viele Imker die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Honig herausstellen, während die Bienen selbst mit billigem Zuckerwasser ( Junk food) abgespeist werden. Ein Mensch, der sich nur von Zucker ernährt, deckt zwar seinen Kalorienbedarf, wird aber an Mangelerscheinungen zugrunde gehen. Warum sollte es bei der Biene anders sein?